Tarnnamen
Wartungseinheit 12
Der Bunker ist ein dreigeschossiges Schutzbauwerk der Schutzklasse A. Mit einer Grundfläche von ca. 63 × 40 m und über 7000 m² Nutzfläche gehört er zu den größten Bunkern auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Im Einsatz hätte er 500 Armeeangehörigen (Führungskräfte und Sicherstellungspersonal) für maximal 4 Wochen Schutz geboten.
 Atomschutzbunker Harnekop
1968
1971
1976
1990
1993
2017
Schutzbauwerk 16/102 Hilfsnachrichtenzentrale 8
Zur aktuellen Lage hier ein Auszug aus dem  Denkmalreport Brandenburg 2018 / 2019  hier einzusehen
Kurzer geschichtlicher Einblick … Der Bunker Harnekop war die Hauptführungsstelle bei Kriegsgefahr des Ministeriums für Nationale Verteidigung der DDR und steht heute unter Denkmalschutz. Einige Unentwegte sorgen seit einiger Zeit dafür, daß das Bauwerk wieder in sicheres Fahrwasser zurückfindet. Der Bunker wurde von 1971 bis 1976 gebaut (1968 Beginn Planungsphase) und repräsentierte zu dieser Zeit technischen Höchststand. Es mag überraschend erscheinen, doch etwas verbindet ihn z.B. mit den Festungen Königstein und Rheinfels: er ist ebenso in den Festungsbau einzuordnen. Die Beschaffenheit von Schutzbauwerken richtete sich stets nach den Wirkungsfaktoren der stärksten Waffen. Waren das im Mittelalter die Kanonenkugeln, so sind es seit dem Ende des letzten Weltkrieges die Kernwaffen. Die Zerstörungskraft atomarer Bomben ist um ein Vielfaches stärker als die der größten Kanonenkugeln. Und so mußte sich der Festungsbau ändern. Schutzbauwerke der heutigen Zeit werden unterirdisch gebaut. Und so errichteten die Pioniere des Ingenieurbauregimentes aus Bernau und die zahlreichen zivilen Spezialisten auch den dreietagigen Bunker Harnekop unterirdisch in einer eiszeitlichen Senke. ... und dies alles unter strengster Geheimhaltung, so daß er bis 1990 der NATO nicht bekannt war. Er selbst hat durch sein Dasein dazu beigetragen, daß er nie ernsthaft in Betrieb gehen mußte und steht deshalb heute interessierten Besuchern zur Besichtigung zur Verfügung. In ihm vollzog sich Anfang Oktober 1990 ein historisch einmaliger Prozeß: eine Armee zog ihre Uniform aus und zog die Uniform ihres bis dahin geltenden Gegners an und das alles ohne einen einzigen Schuß. Von 1990 bis Anfang 1993 wurde er von der Bundewehr als Nachrichtenzentrale weiter genutzt.
Technik
Der Bunker Harnekop war Hauptführungsstelle bei Kriegsgefahr des Ministeriums für Nationale Verteidigung der DDR und steht heute unter Denkmalschutz. Einige Unentwegte sorgen seit einiger Zeit dafür, daß das Bauwerk wieder in sicheres Fahrwasser zurückfindet. ... Der Bunker wurde von 1971 bis 1976 gebaut und repräsentierte zu dieser Zeit technischen Höchststand. Es mag überraschend erscheinen, doch etwas verbindet ihn beispielsweise mit den Festungen Königstein und Rheinfels: er ist ebenso wie sie in den Festungsbau einzuordnen. Die Beschaffenheit von Schutzbauwerken richtete sich stets nach den Wirkungsfaktoren der stärksten Waffen. Waren das im Mittelalter die Kanonenkugeln, so sind es seit dem Ende des letzten Weltkrieges die Kernwaffen. Die Zerstörungskraft atomarer Bomben ist um eine Vielfaches stärker als die der größten Kanonenkugeln. Und so mußte sich der Festungsbau ändern. Schutzbauwerke der heutigen Zeit werden unterirdisch gebaut. ... Und so errichteten die Pioniere des Ingenieurbauregimentes aus Bernau und die zahlreichen zivilen Spezialisten auch den dreietagigen Bunker Harnekop unterirdisch in einer eiszeitlichen Senke. ...... und dies alles unter strengster Geheimhaltung, so daß er bis 1990 der NATO nicht bekannt war. Er selbst hat durch sein Dasein dazu beigetragen, daß er nie ernsthaft in Betrieb gehen mußte und steht deshalb heute interessierten Besuchern zur Besichtigung zur Verfügung. In ihm vollzog sich ein historisch einmaliger Prozeß: eine Armee zog ihre Uniform aus und zog die Uniform ihres bis dahin geltenden Gegners an - und das alles ohne einen einzigen Schuß. ... Von 1990 bis Anfang 1993 wurde er von der Bundewehr als Nachrichten- zentrale weiter genutzt.
Der Bunker ist ein dreigeschossiges Schutzbauwerk der Schutzklasse A. Mit einer Grundfläche von ca. 63 × 40 m und über 7000 m² Nutzfläche gehört er zu den größten Bunkern auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Im Einsatz hätte er 500 Armeeangehörigen (Führungskräfte & Sicherstellungspersonal) für maximal 4 Wochen Schutz geboten.
Atomschutzbunker Harnekop
Tarnbezeichnungen: Wartungseinheit 12 Schutzbauwerk 16/102 Hilfsnachrichtenzentrale 8
Bunker-Fotoshow Außenansichten